Nachhaltiges Wachstum in einem schwierigen Umfeld
Kurz vor Jahresende zieht Uwe Fernholz, geschäftsführender Gesellschafter von Fernholz Verpackungen, eine erste Bilanz für das Jahr 2025: „Im Fokus stehen für uns vor allem die deutlich steigende Nachfrage nach unserem recycelten Polystyrol (rPS) als nachhaltige Basis für innovative Verpackungslösungen sowie die konsequente Umsetzung unseres umfangreichen Investitionsprogramms an den Standorten Meinerzhagen und Schkopau. Gleichzeitig begegnen wir weiterhin Belastungen wie den hohen Energiekosten und der zunehmenden Bürokratie, etwa durch das EWKFondsG.“

Polystyrol (PS) ist ein vielseitiger Massenkunststoff. Rund 800.000 t PS werden in Europa produziert, ein großer Teil davon wird für Lebensmittelverpackungen eingesetzt. Angesichts dieser Mengen rückt das Thema Recycling immer stärker in den Mittelpunkt – sowohl zur Erfüllung der ambitionierten Nachhaltigkeitsziele der Lebensmittelindustrie als auch der gesetzlichen Vorgaben. Ein zuzsätzlicher Nachfragebooster ist die Erkenntnis, dass recycelte Materialien in der Praxis genauso leistungsfähig sind wie konventionelle Rohstoffe und sich daher nahtlos in bestehende Produktionsabläufe integrieren lassen.
Die Erweiterung der Silokapazitäten an beiden Standorten ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des Fernholz-Investitionsprogramms. Dadurch erhöht das Unternehmen die Liefersicherheit deutlich und schafft Raum für eine größere Vielfalt an Materialtypen und Qualitäten.
„Unser Markt ist anspruchsvoll und wettbewerbsintensiv: Auf der Produzentenseite steht ein immenser europäischer Wettbewerb, während konzentrierte Nachfrager und der starke Handel den Druck erhöhen. Hinzu kommen die hohen Die Erweiterung des Werkes in Schkopau wird planmäßig Ende 2025 abgeschlossen. Mit den zusätzlichen Produktionskapazitäten ist Fernholz Verpackungen bestens gerüstet, um die wachsende Nachfrage nach rPS zuverlässig zu bedienen.
Energiekosten und wachsende Bürokratie, wie beispielsweise die einseitige finanzielle Belastung des deutschen Mittelstands durch das EWKFondsG – Bedingungen, die es zunehmend erschweren, sich erfolgreich zu behaupten. Wir bei Fernholz werden uns diesen Herausforderungen stellen. Mit Engagement für nachhaltige und innovative Projekte. Zudem setzen wir mit unserem neuen Investitionsprogramm für 2026 klare Impulse für eine erfolgreiche Zukunft“, beschließt Uwe Fernholz den Rückblick optimistisch.