Revision des EWKFondG gefordert
- Dialog zur Revision des Einwegkunststofffondsgesetzes angestoßen
Schkopau, 10.04.2026
Im Rahmen der aktuellen Fernholz-Initiative zur Revision des Einwegkunststofffondsgesetzes (EWKFondG) begrüßte Fernholz Verpackungen eine hochrangige Delegation aus Politik und Verwaltung am Standort Schkopau. Ziel des Treffens war es, die Auswirkungen des Gesetzes zu diskutieren und gemeinsam Lösungsansätze für eine nachhaltigere und gerechtere Umsetzung zu entwickeln.
Der Einladung von Fernholz waren zahlreiche Vertreter aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik gefolgt, darunter Dieter Stier (Mitglied des Bundestages), Sven Czekalla (Mitglied des Landtages Sachsen-Anhalt), Torsten Ringling (Bürgermeister Schkopau), Andrej Haufe (Vorsitzender des Kreistages im Saalekreis) sowie Andreas Gasch (Ortsbürgermeister von Röglitz). Als Gastgeber führte Michael Roth die Gäste durch die Produktionsstätte und präsentierte die innovativen Technologien und Produkte des Unternehmens.
Im Mittelpunkt des Austauschs stand die aktuelle Ausgestaltung des EWKFondG. „Wir freuen uns über das Interesse der Politiker und die konstruktiven Gespräche. Es ist uns ein großes Anliegen, auf die Schieflagen im aktuellen Gesetz aufmerksam zu machen“, betonte Michael Roth. „Auch wir setzen uns entschieden gegen die Vermüllung der Umwelt ein. Lösen können das nur Produzent, Zulieferer, Handel und nicht zuletzt der Verbraucher gemeinsam. Deshalb darf die Verantwortung für den unsachgemäßen Umgang mit Verpackungen nicht allein auf die Kunststoffverarbeiter abgewälzt werden. Es handelt sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die auch alle Materialien – ob Kunststoff, Papier, Glas oder Metall – gleichermaßen betrifft.
Fernholz Verpackungen sieht in dem offenen Dialog mit der Politik einen wichtigen Schritt, um notwendige Korrekturen am EWKFondG anzustoßen und langfristig zu einer nachhaltigeren Kreislaufwirtschaft beizutragen.

