rPP-Verfahren bis hin zur Novel-Technology entwickeln
Verpackungen aus recyceltem Polypropylen (PP) stellen die Branche vor erhebliche technische und lebensmittelrechtliche Herausforderungen.
Dennoch zählt PP zu den am häufigsten verwendeten Kunststoffen in der Verpackungsindustrie. Nach aktuellen Schätzungen werden allein in Deutschland jährlich rund 1,5 Millionen Tonnen PP für die Herstellung von Kunststoffverpackungen eingesetzt. Ein effizienter Wertstoffkreislauf von PP bei Kunststoffverpackungen wäre daher ein bedeutender Beitrag zu einer nachhaltigen Verpackungsindustrie.
2025 konnte Fernholz Verpackungen zusammen mit Partnerunternehmen den rPP Becher aus geeigneter Folie auf der K-Messe zeigen. Im Rahmen der dazugehörigen Studie konnte nachgewiesen werden, dass der rPP-Becher keinerlei Unterschiede im Vergleich zu herkömmlichen Bechern aufweist.
Jetzt soll ein weiterer Schritt folgen:


Partner gesucht!
Bringen Sie Ihre Expertise ein und schließen Sie mit uns den Kreislauf für Polypropylen. Wir möchten gemeinsam mit Partnern aus Recycling, Sortierung, Lebensmittelindustrie und Handel ein zukunftsfähiges rPP-Verfahren entwickeln.
Technik
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Die Gewinnung von hochwertigem PP-Rezyklat ist komplex. PP ist nach Polyethylen (PE) das am häufigsten eingesetzte Kunststoffmaterial und kommt in unterschiedlichsten Varianten etwa als Spritzgusstyp, Beschichtungstyp mit hoher Fließfähigkeit, Blasformmaterial, Thermoformgrade, Blasfolie, Castfolie oder biaxial orientierter Folie zum Einsatz. Bereits bei der Herstellung wird das Material spezifisch für den jeweiligen Verarbeitungsprozess und die Endanwendung modifiziert.
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Diese Vielfalt führt dazu, dass im Entsorgungsstrom eine breite Mischung unterschiedlicher PP-Typen vorliegt. Mechanische Sortierverfahren liefern daher ein heterogenes Rezyklat, das für spezifische Anwendungen nur eingeschränkt geeignet ist. Eine gezielte Sortierung, etwa nach Produktgruppen wie zum Beispiel Joghurtbechern sowie nach Farbe und Herstellungsverfahren, wäre notwendig. Dies erfordert jedoch sehr feingliedrige Trennprozesse.
Zudem ist die Unterscheidung von PP zu PE in der Praxis eher schwierig, da beide Kunststoffe eine nahezu identische Dichte aufweisen. Bewährte Trennverfahren wie das Schwimm-Sink-Verfahren sind daher für die Sortierung von PP und PE nicht geeignet.
PP wird häufig gemeinsam mit anderen Kunststoffen entsorgt, so dass eine sortenreine Trennung mit hohen Kosten verbunden ist. Hinzu kommt, dass PP oftmals mit Füllstoffen, Farbstoffen oder weiteren Additiven versetzt wird. Diese Zusatzstoffe erschweren den Recyclingprozess zusätzlich. Ein weiterer Fakt ist, dass PP bei mehrfacher Wiederaufbereitung dazu neigt, bestimmte mechanische Eigenschaften zu verlieren.
Lebensmittelrecht
Die Gewinnung von hochwertigem PP-Rezyklat ist komplex. PP ist nach Polyethylen (PE) das am häufigsten eingesetzte Kunststoffmaterial und kommt in unterschiedlichsten Varianten etwa als Spritzgusstyp, Beschichtungstyp mit hoher Fließfähigkeit, Blasformmaterial, Thermoformgrade, Blasfolie, Castfolie oder biaxial orientierter Folie zum Einsatz. Bereits bei der Herstellung wird das Material spezifisch für den jeweiligen Verarbeitungsprozess und die Endanwendung modifiziert.
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Diese Vielfalt führt dazu, dass im Entsorgungsstrom eine breite Mischung unterschiedlicher PP-Typen vorliegt. Mechanische Sortierverfahren liefern daher ein heterogenes Rezyklat, das für spezifische Anwendungen nur eingeschränkt geeignet ist. Eine gezielte Sortierung, etwa nach Produktgruppen wie zum Beispiel Joghurtbechern sowie nach Farbe und Herstellungsverfahren, wäre notwendig. Dies erfordert jedoch sehr feingliedrige Trennprozesse.
Zudem ist die Unterscheidung von PP zu PE in der Praxis eher schwierig, da beide Kunststoffe eine nahezu identische Dichte aufweisen. Bewährte Trennverfahren wie das Schwimm-Sink-Verfahren sind daher für die Sortierung von PP und PE nicht geeignet.
PP wird häufig gemeinsam mit anderen Kunststoffen entsorgt, so dass eine sortenreine Trennung mit hohen Kosten verbunden ist. Hinzu kommt, dass PP oftmals mit Füllstoffen, Farbstoffen oder weiteren Additiven versetzt wird. Diese Zusatzstoffe erschweren den Recyclingprozess zusätzlich. Ein weiterer Fakt ist, dass PP bei mehrfacher Wiederaufbereitung dazu neigt, bestimmte mechanische Eigenschaften zu verlieren.

Basierend auf unserer Erfahrung aus der Etablierung des rPS-Verfahrens als „Novel Technology (NTN)“, suchen wir Partner wie Recyclingunternehmen, Sortierer, Abfüller und Handelsunternehmen, um ein rPP-Verfahren für PP-Becher aus Molkereien aufzusetzen.
Als interessiertes Unternehmen wenden Sie sich bitte gerne an Ihren Fernholz-Ansprechpartner vor Ort. Lassen Sie uns gemeinsam und ergebnisoffen ein zukunftorientiertes rPP-Verfahren entwickeln! Wir freuen uns über Ihren Input zu diesem Projekt, damit auch PP wirtschaftlich und qualitativ den PPWR-Vorgaben entsprechen kann.